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Das Paradies vor der Haustür

Wie im Film: Die Drehorte des neuen Spots „Paradies“

Eine Wüstenlandschaft, ein Sonnenaufgang, ein abbrechender Felsen: Der neue Imagefilm der Kampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“ zeigt beeindruckende Momentaufnahmen der Natur. Doch wo genau wurden die Szenen gedreht? Nur so viel: Alle Locations sind „made by Brandenburg“. 

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Die Lieberoser Heide zeigt ihre dunkle Seite

Eine graue, schier endlose Wüstenlandschaft: Mit dieser apokalyptischen Kulisse beginnt der Spot „Das Paradies vor der Haustür“. Was wie eine Vorstufe zum Weltuntergang aussieht, ist tatsächlich Deutschlands größte Wüste. „Klein Sibirien“ genannt, ist die Lieberoser Wüste eine etwa fünf Quadratkilometergroße Sandfläche, die durch einen Waldbrand im Jahr 1942 entstand und später als Truppenübungsplatz genutzt wurde. Heute ist das Gebiet im Besitz der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Landschaft zu einem Wildnisareal weiterzuentwickeln.

Die Lieberoser Wüste ist Teil der Lieberoser Heide, ein Gebiet, das zahlreiche Möglichkeiten für Naturliebhaber und Aktivurlauber bietet – vom Begehen eines Wildnispfads bis zum Erkunden der Reicherskreuzer Heide, die dank des Heidekrauts im Spätsommer in Violett- und Rosatönen erstrahlt. Besonders beeindruckend ist die Artenvielfalt: Mehr als 100 Brutvogelarten, 400 Schmetterlings- und mehr als 50 Libellenarten sind in der Lieberoser Heide zuhause.

Hauptrolle im Film: 0:01 – 0:06 min; 0:09 – 0:12 min; 0:15 – 0:16 min. 

Am Schlabendorfer See tobt die Erde

Beben in Brandenburg: Ein Fels bricht ab, ein schwarzer Fluss bahnt sich seinen Weg durch eine karge Landschaft. Unverkennbar: Die Welt gerät in Bewegung. Diese Szenen (ab 0:18 min) spielen sich tatsächlich in Sielmanns Naturlandschaft am Schlabendorfer See ab. Die sandigen Dünen kommen nicht von ungefähr: Früher war der See ein Tagebau. Seit dessen Flutung gedeihen seltene Pflanzen wie die Sandstrohblume oder Mähnengerste. Auch eine Wolfsfamilie ist dort heimisch.

Ein besonderes Spektakel für Besucher: Im Herbst nutzen tausende Kraniche die Flachgewässer als Rastplatz, während sie Richtung Süden fliegen. Sehenswert ist auch das Natur-Erlebniszentrum der Heinz Sielmann Stiftung. Dort gibt es neben Ausstellungen über Landschaft, Tiere und Pflanzen Einblick in verschwundene Orte. Ebenfalls laden ein Bienenlehrpfad, ein Naturspielplatz sowie viele Events zum Verweilen ein. 

Hauptrolle im Film: 0:06 – 0:08 min; 0:13 – 0:14 min; 0:18 - 0:25 min.

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Grüner wird’s nicht als im Spreewald

Hoffnung. Endlich. Die Welt verwandelt sich in eine grüne Oase. Ein Fluss durchquert einen Blätterwald (0:30 min).Natürlich: Wir sind im Spreewald. Das wohl bekannteste Freizeitziel Brandenburgs hat wegen seiner Auen- und Moorlandschaft überregionale Bedeutung für den Naturschutz und bietet 18.000 Tier- und Pflanzenarten. Genauso vielfältig ist auch das kulturelle Angebot: Ausstellungen, Museen, gemütliche Cafés sowie Heimatfeste sind Teil des UNESCO-Biosphärenreservats. Aufregende Kahnfahrten durch verwunschene Wasserlandschaften und auch Wander- und Radwege geben Besuchern sowie Wellness-Urlauber Möglichkeiten für eine schöne Zeit im Grünen.   

Hauptrolle im Film: 0:30 min; 0:32 – 0:33 min; 0:44 min. 

Der Liepnitzsee ist ein blaues Wunder

Guck mal, wer da schaut: ein Frosch. Eingefangen wurde der grüne Hüpfer (0:36 min) am Liepnitzsee in der Gemeinde Wandlitz. Zweifellos einer der saubersten Badeseen in Brandenburg und eines der beliebtesten Ausflugsziele im nördlich von Berlin. Das klare Wasser mit Sichtweiten bis zu fünf Metern bietet optimale Bedingungen für Badegäste. Auch kommen Aale, Hechte, Krebse und Wasservögel wie Enten und Schwäne auf ihre Kosten. Markant ist die 34 Hektar große Insel inmitten des Gewässers. Der „Große Werder“ kann über eine saisonale Fähre erreicht werden und verfügt über ein kleines Lokal zur Einkehr. 

Hauptrolle im Film: 0:27 – 0:28 min; 0:34 – 0:36 min; 0:39 – 0:39 min; 0:41 - 0:42 min;  1:03 – 1:11 min.

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Reh-Naissance im Wildpark Schorfheide

Schafe, Rehe, Hirsche oder ein Vogelschwarm: All das (ab 0:37 min) wurde größtenteils im Wildpark Schorfheide aufgenommen. Das mehr als 100 Hektar große Areal im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin beherbergt viele heimische Tierarten, darunter Wildschweine, Mufflons, Wölfe, Elche, Luchse und Pferde. Auf etwa 7 Kilometern Wanderweg blicken Besucher auf Tiere in freier Wildbahn, die in großen Freigehegen ihre Kreise ziehen. Eröffnet wurde der Park bei Groß Schönebeck 1996. Seither hat er sich als Magnet für Naturverbundene und Tierliebhaber etabliert. 

Hauptrolle im Film: 0:37 – 0:38 min; 0:42 – 0:44 min.

Am Schwielochsee hat sich das Filmteam geschnitten

„Ihr verjagt mir ja die Fische.“ (01:01 min). Ist das echt alles worüber sich der Fischer Gedanken macht? Er müsste doch mindestens aus allen Anglerschuhen fallen, wenn sich plötzlich Musiker und Filmemacher in seinem kühlen Nass breit machen. Doch die Sorge ist berechtigt. Immerhin steht er gerade im größten natürlichen See Brandenburgs. Mit seinen 13,3 km² ist der Schwielochsee eines der gewaltigsten Naturwunder des Bundeslandes. Da kann der große Fang schnell mal bis in alle Ewigkeiten untertauchen. Doch der Schwielochsee ist mehr als nur ein Giga-Gewässer. Neben all den Superlativen kann man an seinen Ufern herrlich die Seele baumeln lassen. Platz genug gibt es. Am nordöstlichen Rand des Spreewalds gelegen, kann man bei einem Ausflug gleich beide Naherholungsgebiete abhaken. Es sei denn, die schaurigen Legenden rund um den Schwielochsee jagen einem Angst an: eine Quelle fließt dort bis heute rötlich, angeblich weil einst ein König mehrere seine Untertanen hier umbringen ließ. Wahrscheinlich handelt es sich dabei nur um noch ein Naturspektakel mehr. Achtung: Die Vogelperspektive am Ende des Films zeigt nicht den Schwielochsee. Auch nicht seinen Fast-Namensvetter, den Schwielowsee, sondern den Liepnitzsee.

Hauptrolle im Film: 0:31 – 0:32 min; 0:45 – 1:03 min.

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