Einfach teilen:

Telemedizin aus Teltow

Wo Patienten der Maschine am Herzen liegen 

Die Chancen der Digitalisierung und der Mangel an Ärzten, insbesondere in ländlichen Regionen Deutschlands, machen es gleichermaßen möglich und notwendig: Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung setzt die Branche immer mehr auf digitale Lösungen. Einige davon stellt das Teltower Unternehmen GETEMED bereit. Es produziert Geräte, die die Überwachung und Medikation chronisch Erkrankter übernehmen – und das ohne menschliches Zutun. Sie sind mehr als nur Medizin-Gadgets, nämlich echte Lebensretter. Wie die Produkte abschneiden, haben wir – wie gängige Arztbewertungsportale es auch tun – auf Herz und Nieren geprüft. 

Behandlung

Erstes Beispiel: der PhysioGate® PG 1000. Das Hightech-Gerät ist vergleichbar mit einem handelsüblichen Tablet. Es übermittelt sämtliche Messwerte an den behandelnden Arzt – von Blutdruck bis Blutzucker. Die Übertragung erfolgt in regelmäßigen Abständen oder individuell. Ein weiterer Telemediziner von GETEMED ist der PhysioMem® PM 100. Ungefähr so groß wie ein Smartphone, verrichtet er einen großen Dienst: Er fertigt ein EKG des Patienten an – und zwar völlig kabellos. Ebenso digital verläuft das Übertragen der Aufzeichnungen, die direkt im E-Mail-Postfach des Arztes landen. Bei diesen Helfern ist man in guten Händen.

Foto: www.imago-design.de

physiogate_big.jpg

Wartezeit 

Industrie 4.0 bedeutet, dass Technik nicht unbedingt Arbeit wegnimmt, sondern vor allem, dass Beschwerliches möglich wird. Dort will auch die Telemedizin ansetzen. Dank Sprechstunden via Videotelefonie können Patienten in den sofortigen Kontakt mit ihrem Doktor treten – ohne lästigen Aufenthalt im Wartezimmer. Durch die Geräte von GETEMED können Diagnosen oft genauer erstellt werden, da Vitalwerte direkt beim Arzt ankommen. 

Foto: pixabay.com

chairs-2093368_1920.jpg

Betreuung

Die Fontane-Studie der Charité belegt: Angewandte Telemedizin trägt erste Früchte. Fünf Jahre lang wurden Patienten mit chronischen Herzerkrankungen begleitet. Eine Gruppe wurde telemedizinisch versorgt, eine andere nicht. Das Ergebnis: Patienten, die mit digitalen Helfern ausgestattet wurden, verbrachten sechs Tage weniger pro Jahr in Kliniken. Zudem kam es zu einem Drittel weniger Todesfällen. Und das unabhängig davon, ob der Patient in einer ländlichen Gegend oder in einer Metropolregion lebt. Ein Erfolg dank zukunftsweisender Unternehmen wie GETEMED. Dennoch: Die Erstuntersuchung muss immer noch ein Arzt aus Fleisch und Blut erledigen. Das ist in Deutschland aus gutem Grund gesetzlich geregelt.

Foto: pixabay.com

aerial-3242869_1280.jpg

Fazit

Das Teltower Unternehmen GETEMED ist ein erfolgreiches Beispiel für technischen Fortschritt made in Brandenburg. 

Einfach teilen: