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Alexas einzigartige Naturschau­plätze in Brandenburg

Brandenburg ist die grüne Lunge Deutschlands. Viele Seen, Wälder und Parks sind atemberaubend – sowohl für Einheimische als auch Touristen. Vom Spreewald über den Sternenpark Havelland bis zum Schlaubetal: Diese sieben Naturschauplätze solltest du kennen – und erleben.

Stapf mit trockenen Füßen durchs Feuchtgebiet

Moor. Viele denken dabei an Leichen und schwedische Krimis. Doch auf dem Moorerlebnispfad im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land erlebst du blühendes Leben. Beginnend beim NaturParkHaus Stechlin führt der knapp 12 Kilometer lange Weg an vielen Naturschauplätzen vorbei. Folge den Schildern entlang der Ufer des Polzowkanals, Rofensees und des großes Barschsees. Unterwegs begegnet dir eine Tier- und Pflanzenwelt, die sich um mehr als Mückenschwärme und feuchte Böden dreht. Apropos: Mach dir keine Gedanken um nasse Füße. Der Moorerlebnispfad führt, wo nötig, über Holzwege.

Tel.: 033082 51 21 0
E-Mail: post@naturparkhaus.de

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©TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Erlebe grüne Wunder im Biosphärenreservat

Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg hat einen langen Namen. Und das wird der Größe des UNESCO-Schutzgebietes gerecht: Das Reservat umfasst mehr als 533 Quadratkilometer. Östlich der Elbe im äußersten Nordwesten Brandenburgs gelegen, wechseln sich Wald und Wiesen, Moore und Dünen ab. Ein einzigartiger Flickenteppich der Natur liegt dir zu Füßen. Entsprechend vielfältig ist die Tierwelt. Biber und Otter sind genauso zuhause wie Fledermäuse, Wölfe und Störche. Die beste Möglichkeit, dieses außergewöhnliche Naturschutzgebiet zu erkunden: Du schwingst dich aufs Fahrrad. Etwa 1.000 Kilometer Radwege erwarten dich.

Tel.: 038791 98 01 0
E-Mail: br-flusslandschaft-elbe@lfu.brandenburg.de

Mehr als Spree und Wald

Der Spreewald ist das wohl bekannteste Ausflugsziel Brandenburgs. Lass dich im historischen Dorf des Freilandmuseums Lehde ins 19. Jahrhundert zurückversetzen. Zieh bei einer geführten Angeltour ein paar dicke Fische an Land. Komm in den Saunas der Spreewelten Lübbenau entspannt ins Schwitzen. Probier dich im Spezialitätenrestaurant Spreewald-Idyll durch die Küche der Region. Oder lass dich treiben auf über 970 Kilometern Fließen und Kanälen, während du einige der rund 18.000 Tier- und Pflanzenarten entdeckst.

Tel.: 035433 72 29 9
E-Mail: tourismus@spreewald.de

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©TMB-Fotoarchiv/Martina Göttsching

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©TMB-Fotoarchiv/Hendrik Silbermann

Sei obenauf im Unteren Odertal

Der Nationalpark Unteres Odertal ist Deutschlands einziger Auen-Nationalpark – ein Geheimtipp für Naturliebhaber. Er erstreckt sich auf 50 Kilometern entlang des westlichen Oderufers zwischen Hohenstaaten im Süden und Staffelde im Norden. Der Nationalpark ist für viele Tiere und Pflanzen ein geschützter Lebensraum – und ein Paradies für jeden Vogelexperten. Im Winter beobachtest du unter anderem Singschwäne. Im Frühjahr und Sommer brüten Seggenrohrsänger und Weißflügelseeschwalben. Im Herbst lassen sich Kraniche mehrere Wochen nieder, bevor sie in den Süden aufbrechen.

Tel.: 03332 25 59 0
E-Mail: touristinfo@unteres-odertal.de

In Rühstädt kommen Klapperstörche runter

Brandenburg ist eine Reise Wert. Vor allem für Weißstörche, besser bekannt als „Klapperstörche“. Viele von ihnen steuern im Frühjahr Rühstädt in der Prignitz an. So viele, dass das kleine Örtchen mittlerweile den Titel „Europäisches Storchendorf“ trägt. Auf den umliegenden Feuchtwiesen und Feldern finden Vögel ausreichend Nahrung, sie brüten und versorgen ihren Nachwuchs. In nahezu jedem Haus ist in der Saison von April bis August deshalb ein Storchenpaar zu Gast. Sei dabei, wenn sich die Tiere in Rühstädt erholen, runterkommen, und unter lautem Schnabel-Geklapper in ihre Horste einkehren. Übrigens: Vogelfreiheit genießen Störche auch in Linum. Hier ist sogar der Berliner Ring um die Ecke.

Tel.: 038791 98 02 5
E-Mail: nabu@besucherzentrum-ruehstaedt.de

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©TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Im Schlaubetal passt alles auf einen Teller

Müllrose. Auch wenn der Name anderes vermuten lässt: Dieser Ort ist das Tor zu einem der schönsten Wandergebiete Brandenburgs. Hier beginnt der Schlaubetal-Wanderweg, auf dem du das namensgebende Bachtal in aller Ruhe zu Fuß erkundest. Auf 25 Kilometern Länge führt dich der Weg Richtung Süden, vorbei an Seen, Wäldern und Mooren. Weil die Luft so frisch ist und dein Magen beim Wandern knurrt, bieten viele Gastwirte im und um den Naturpark den „Schlaubetal-Teller“ an – mit Fleischwaren und Gemüse aus der Region.

Tel.: 033201 44 21 02
E-Mail: thomas.frey@lfu.brandenburg.de

Dieser Park hat mehr Sterne als jedes Luxushotel

Noch 1994 war der Begriff „Dunkeldeutschland“ Kandidat für den Titel „Unwort des Jahres“. Heute ist man im Westhavelland stolz, bei Nacht einer der dunkelsten Orte der Republik zu sein. Das haben Messungen in dem dünn besiedelten Landstrich ergeben. Es gibt kein städtisches Licht, das den Himmel erleuchtet. Nur Sterne, die deine Augen funkeln lassen. Die International Dark Sky Association hat dem Naturpark Westhavelland den Titel „Sternenpark“ verliehen – als erstem in Deutschland überhaupt. Hier können Nachtschwärmer und Hobby-Astronomen die Sterne anhimmeln – ob durch ein Teleskop oder bequem vom Liegestuhl aus.

Tel.: 033874 60 36 5
E-Mail: info@sternenpark-havelland.de

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